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Jahresveranstaltung Private Equity in Zug vom 2. März 2016

Jahresveranstaltung PrivateEquity in Zug: Innovation und Erfolgsgeschichten

 

Die zweite Ausgabe der Jahresveranstaltung des Private Equity Clusters Zug am 2. März 2016 widmete sich der Frage, wie Firmen neben dem notwendigen Kapital ihr Knowhow holen, es pflegen und weiterentwickeln – und was die Zuger Wirtschaft und Politik dazu beitragen. Über 200 Interessierte folgten der Einladung durch die Zuger Wirtschaftskammer und den Branchenverband für Beteiligungskapital (SECA) in die Aula des GIBZ. paprico ag war Mitorganisator und Peter Letter durfte als Moderator durch den Abend führen. Der Zuger Volkswirtschaftsdirektor Regierungsrat Dr. Matthias Michel erläuterte die Wichtigkeit der höheren Bildungsinstitutionen für den Wirtschaftsstandort. Zug bietet einiges: Z.B. die englischsprachige Berufslehre, sechs höhere Fachschulen, sechs internationale Schulen und neu die Informatik-Hochschule.

Mit u-blox AG und Crypto AG berichteten zwei sehr unterschiedliche Unternehmen über ihre Erfolgsrezepte für Innovation. u-blox, als ETH-Spin-off 1997 von Zugern gegründet, damals finanziert mit Wachstumskapital der Zuger Partners Group, ist zwischenzeitlich börsenkotiert und weltweit mit Innovations-Zentren organisiert. Jean-Pierre Wyss, Mitgründer, Geschäftsleitungsmitglied und Verwaltungsrat der u-blox AG erklärte, dass sich sein Unternehmen 18% des Umsatzes in F&E investiert. An 18 Standorten auf drei Kontinenten, von San Diego über Thalwil bis nach Pakistan wird entwickelt. Die Crypto AG, in Zug seit den 50er Jahren, hat ebenfalls einen Exportanteil von über 90%. Die gesamte Entwicklung und Produktion erfolgt intern in Steinhausen. Giuliano Otth, CEO des Zuger Technologieunternehmens, sieht den Wettbewerb um Wissenstalente als eine grosse Herausforderung. Crypto bildet eigene Informatik-Lehrlinge aus und finanziert den Aufbau der Informatik-Hochschule in Rotkreuz mit. Prof. René Hüsler, Direktor der Informatik-Hochschule, will, dass seine Schule den Studierenden die Informatik-Werkzeuge vermittelt und den Zugang zu Unternehmungen öffnet. Ermöglichen soll dies eine praxisnahe Ausbildung und eine enge Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft (z.B. in F&E-Projekten). Weiter zeigte die Podiumsdiskussion das Unbehagen gegenüber der zunehmenden Regulierung, die da reicht von mehr Administration durch Arbeitszeiterfassung, Arbeitsbewilligungen bis zur Tendenz zu mehr Exportbeschränkungen. Innovative Unternehmen suchen grundsätzlich gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung, was diese in Zug finden. Die Referate und Diskussion haben gezeigt, dass sich Unternehmen mit Innovation ständig weiterentwickeln können und müssen. Das hohe Teilnehmerinteresse zeugt von der Aktualität der Thematik.

 

 

Link zu den präsentierenden Unternehmen:

www.crypto.ch

www.u-blox.com

www.hslu.ch/Informatik

 

Link zu den Veranstaltern:

www.zwk.ch www.seca.ch

Bilder:
Dateien:

Veröffentlicht:05.04.2016
(380 Worte)

Über paprico 

paprico – partners for private capital & companies – ist eine Spezialistin für unternehmerische Direktbeteiligungen im Private Equity und Venture Capital Markt der Schweiz und dem deutschsprachigen Raum. 

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